Vom Recht auf Widerstand – Ein Widerspruch von Thomas Fischer

Veranstaltungen | 19.06.2017 | Dresden

Einige Mitglieder der AfD und Mitmarschierer von Pegida nehmen ein Widerstandsrecht gegen die Herrschenden für sich in Anspruch. Sie beziehen sich ausgesprochen oder unausgesprochen auf das Urteil in einem Prozess aus dem Jahre 1952, dem sogenannten Remer-Prozess. In dessen Begründung wurden die Hitler-Attentäter des 20. Juli 1944 posthum als Widerstandskämpfer gegen einen Unrechtsstaat rehabilitiert.

Thomas Fischer, bekannt für seine scharfsinnigen Rechtskolumnen, beleuchtet in seinem Widerspruch scheinbare Parallelen zwischen Rechtspopulisten und Hitler-Attentätern, zwischen Diktatur und Großer Koalition. Anschließend stellt er sich den Fragen und Anmerkungen des Publikums.

Moderation: Martin Machowecz, Redakteur der ZEIT im Osten.

Datum: Montag, 19. Juni 2017
Uhrzeit: 18.00 Uhr
Ort: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, 01099 Dresden
Der Eintritt ist frei.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr und der ZEIT.

  • Kay Stelter

    Leiter Leserveranstaltungen
    Stellvertretender Abteilungsleiter
    Telefon: 040 / 32 80 – 145
    Fax: 040 / 32 80 – 558

    E-Mail: kay.stelter@zeit.de

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