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DIE ZEIT Nr. 51 vom 08. Dezember 2016

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Immobilienspekulation: Finanzindustrie wehrt sich gegen Schäubles Gesetzentwurf

Immobilienspekulation: Finanzindustrie wehrt sich gegen Schäubles Gesetzentwurf

Vertreter der Finanzindustrie versuchen, laut ZEIT-Informationen, ein geplantes Gesetz zu entschärfen, das Finanzkrisen durch Immobilienspekulation verhindern soll. In einem Schreiben an das Ministerium warnen die Sparkassen sowie die Volks- und Raiffeisenbanken vor "überstarken Eingriffen in Marktprozesse" und fordern, dass diese "höchsten demokratischen und fachlichen Ansprüchen genügen" müssten. Der Bankenverband wünscht sich deshalb ein "explizites Anhörungsrecht zugunsten der Verbände des Kreditwesens", bevor die Aufsicht die Instrumente einsetzen dürfe.

Außerdem drängen, berichtet DIE ZEIT weiter, mehrere Abgeordnete auf Gespräche mit dem Ministerium. Zu Beginn der Woche war bereits ein Streit bekannt geworden zwischen Abgeordneten, die für das Gesetz sind, und solchen, die aufseiten der Banken stehen. Regierungsbeamte rätseln zudem darüber, was ein bislang öffentlich nicht diskutierter Beschluss des CSU-Parteitages von Anfang November bedeutet. Im Beschlussbuch heißt es: "Ein Ermächtigungsgesetz, das der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) selbstständige Eingriffsmöglichkeiten gibt, lehnen wir ab."

Dem von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) im Oktober vorgelegten Entwurf zum Aufsichtsänderungsgesetz zufolge soll die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Vergabe von Krediten begrenzen können, so die Immobilienpreise außer Kontrolle zu geraten drohen. Dafür soll sie Obergrenzen für die Kreditfinanzierung einer Immobilie festlegen, eine Mindestrate für die Tilgung vorschreiben oder die Darlehenshöhe an das Einkommen der Kreditnehmer koppeln dürfen.

Schwerpunktgerichte für Verbraucherklagen gefordert

Schwerpunktgerichte für Verbraucherklagen gefordert

Eine weitergehende Spezialisierung der deutschen Justiz fordert der renommierte Rechtswissenschaftler Burkhard Hess vom Max Planck Institute for International, European and Regulatory Procedural Law in Luxemburg. "Massenklagen von Verbrauchern sollte man bei spezialisierten Schwerpunktgerichten bündeln, die sie dann effizient abarbeiten können. Bei Patentstreitigkeiten funktioniert das heute schon", sagt Hess der Wochenzeitung DIE ZEIT. Hess ist Experte für Massenprozesse und Mitherausgeber eines Standardkommentars zum Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz. Auf Grundlage dieses Gesetzes prozessieren derzeit 17.000 Anleger, die sich durch den Börsengang der Deutschen Telekom im Jahr 2000 um ihr Geld gebracht sehen. Auch die "schlechte Ausstattung der Gerichte" sorge dafür, dass Großprozesse wie dieser so lange dauern, sagt Hess.

In der vergangenen Woche hatte das Bundesjustizministerium einen Referentenentwurf zur Musterfeststellungsklage vorgelegt. Damit soll der Verbraucherschutz bei Massenverfahren gegen Unternehmen gestärkt werden. Hess hält den Entwurf noch für verbesserungsfähig. "Der jetzige Entwurf benachteiligt Rechtsanwälte", so Hess. "Anders als Verbraucherorganisationen oder Handelskammern sollen sie solche Musterverfahren gar nicht auf den Weg bringen dürfen. Dabei bringen sie nicht nur das nötige Fachwissen mit, sondern auch die Mandanten."

Studie zur Gesundheitskompetenz: Geringes Verständnis bei Gesundheitsthemen

Studie zur Gesundheitskompetenz: Geringes Verständnis bei Gesundheitsthemen

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland verstehen nicht vollständig, was der Arzt ihnen rät, der Apotheker erklärt oder was sie im Beipackzettel ihrer Medikamente lesen. Das ergab eine aktuelle Studie der Universität Bielefeld. Empfehlungen könnten so nicht korrekt umgesetzt werden, so die Versorgungsforscherin Doris Schaeffer, die die Gesundheitskompetenz der Deutschen ("Health Literacy") untersucht hat, gegenüber der Wochenzeitung DIE ZEIT. Viele Patienten wüssten zu wenig über Gesundheitsthemen, auch weil ihnen das medizinische Fachvokabular fremd sei. Das hindere sie daran, Krankheiten erfolgreich zu bekämpfen.

Um besser informiert zu sein, nutzen deshalb viele Patienten Gesundheitsportale, deren Seriosität fraglich ist, wie Recherchen der ZEIT ergeben haben. Manche Portale werden von Pharmafirmen betrieben, andere nicht auf dem aktuellen Stand gehalten. Zwei Siegel, der HON-Code und das Afgis-Logo, die für Transparenz sorgen sollen, sind allerdings auch nicht verlässlich: Die Qualität und die Unabhängigkeit der medizinischen Informationen garantiert keines der beiden Siegel. "Auch von Pharmafirmen betriebene Seiten können diese Siegel tragen, solange sie ihre Interessen nicht verheimlichen," sagt Kai Helge Vogel vom Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Wissenschaftler: Warme Arktis könnte Mitteleuropa Kälteeinbruch bringen

Wissenschaftler: Warme Arktis könnte Mitteleuropa Kälteeinbruch bringen

Die geringe Neubildung von Meereis im arktischen Ozean könnte sich auf das Winterwetter in Mitteleuropa auswirken, in Form arktischer Kälteeinbrüche. Verbunden sind Arktiseis und Winterwetter offenbar über einen Luftwirbel in 10 bis 50 Kilometern Höhe. "Immer mehr Studien zeigen, dass ein Mangel an Meereis auch den Wirbel in der Stratosphäre schwächt", sagt die Mathematikerin Marlene Kretschmer vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Den Zusammenhang zwischen Wetter und Wirbel hat sie gerade an realen Messdaten belegen können.

Kretschmer gehört zu einem Team, das den Zusammenhang zwischen der Stabilität atmosphärischer Strömungen und Extremwetter erkundet. Der Wirbel ("polar vortex") agiert als Taktgeber des Winterhalbjahres, indem er die Winde in der tiefer liegenden Troposphäre beeinflusst. In dieser Luftschicht spielt sich das Wetter ab. Die Forscher haben ein konkretes Beispiel dafür rekonstruieren können: den arktischen Kälteeinbruch in Nordamerika im Frühjahr 2014, der auf eine Schwäche des stratosphärischen Polarwirbels zurückgeht.

Über Stärke oder Schwäche des Wirbels entscheidet die Menge des im Herbst neugebildeten Meereises. In diesem Jahr verzeichneten Klimaforscher ein besonders geringes Wachstum um den Nordpol herum. So war dort im November weniger Meeresoberfläche eisbedeckt als je zuvor zum gleichen Zeitpunkt. "Die Situation im November ist eine neue Rekord-Anomalie", sagt der Meereis-Spezialist Lars Kaleschke von der Universität Hamburg: "Das gab es noch nie seit Beginn der Messungen."

Peer Steinbrück: „Ich hätte diesen Satz ‚Wir schaffen das‘ nicht gesagt“

Peer Steinbrück: "Ich hätte diesen Satz ‚Wir schaffen das‘ nicht gesagt"

Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, 69, kritisiert Angela Merkels Kommunikation in der Flüchtlingskrise. "Ich hätte diesen Satz ‚Wir schaffen das‘ nicht gesagt", erklärt Steinbrück im ZEITmagazin. "Ich hätte der Bundeskanzlerin empfohlen, wie früher üblich eine Ansprache nach der Tagesschau und nach den heute-Nachrichten zu halten, in der sie erklärt, was auf uns zukommt, und erläutert, dass die Dimensionen der Aufnahme und Integration so vieler Flüchtlinge mit einem vollkommen anderen religiösen und kulturellen Hintergrund noch größer sein werden als die deutsche Wiedervereinigung und uns all das auf Jahre hinaus beschäftigen wird, sehr viel Engagement und Toleranz abverlangt und viel Geld kostet."

Schulsenator Ties Rabe verteidigt Abiturboom: mehr Abiturienten sind „ein Gewinn“

Schulsenator Ties Rabe verteidigt Abiturboom: mehr Abiturienten sind "ein Gewinn"

Der Hamburger Schulsenator Ties Rabe (SPD) verteidigt die angestiegenen Abiturientenzahlen gegen Kritik auch aus seiner eigenen Partei: "Deutschland braucht ein hohes Bildungsniveau. Die Welt und die Berufswelt haben sich dramatisch verändert", so Rabe in einem Gastbeitrag in der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Das Abitur soll nicht einfacher werden – aber wenn immer mehr Schüler das Abitur schaffen, ist das ein Gewinn und absolut kein Grund, sich Sorgen zu machen."

Rabe kritisiert in seinem Beitrag nicht nur den frühen SPD-Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin, sondern auch Vertreter von Hochschulen und Wirtschaft: "Angesichts des gewaltigen Ansturms Hunderttausender Studierender sehnen sich einige Hochschulvertreter in eine Zeit zurück, in der eine kleine Bildungselite (…) in Humboldtscher Selbstfindung vor sich hin studierte."

Die Kritik an der gestiegenen Anzahl an Abiturienten sei oft von persönlichen Interessenlagen geprägt: "Viele Kritiker des heutigen Abiturs zählten sich vor Jahren mit ihrem Abitur zur Bildungselite und fühlen sich heute angesichts der Abiturienten-Heerscharen entwertet." Es sei allerdings "erstaunlich, dass viele dieser Kritiker für ihre eigenen Kinder selbstverständlich das Abitur einfordern."

Kürzlich wurde ein neuer Studentenrekord in Höhe von 2,8 Millionen Studierenden in Deutschland bekanntgegeben.

Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg: „Der Gedanke ans Aufhören motivierte mich“

Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg: "Der Gedanke ans Aufhören motivierte mich"

Nico Rosberg gesteht, dass er schon vor einiger Zeit den Wunsch verspürt habe, seine Rennfahrerkarriere zu beenden: "Es war komisch: Der Gedanke ans Aufhören motivierte mich, gleichzeitig durfte ich ihm nicht zu viel Raum geben, sonst hätte ich mich nicht mehr richtig konzentrieren können", gesteht Rosberg in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Für Selbstbestimmung gebe es wenig Raum in der Formel 1: "Aber mein Leben gehört mir."

Nach seinem Rückzug zeigt sich Rosberg erschöpft. Es sei ihm in den letzten Saisonwochen immer seltener gelungen zu schlafen, "wegen des Drucks". Wenn er jedoch eines gelernt habe in seiner Karriere, "dann durchhalten". Sein letztes Rennen, bei dem er den lang ersehnten Weltmeistertitel einfuhr, sei aufreibender gewesen als alle zuvor: "Ich habe noch nie eine so intensive Adrenalinausschüttung gespürt wie bei dem Rennen in Abu Dhabi."

Über die Beweggründe für seinen Rückzug sagt Rosberg weiter: "Jahrelang wurde geschrieben: Der Nico ist zu weich! Er ist zu hart! Jetzt kann ich einfach mal frei raus antworten: Ich bin genau richtig." Ein weiteres Mal um den Weltmeistertitel kämpfen sei für ihn keine Option. "Klar könnte ich noch weiterfahren, versuchen, den Titel zu verteidigen. Aber warum? Schöner als jetzt wird es nicht mehr."

Auch Nico Rosbergs Vater Keke Rosberg war Formel-1-Weltmeister. Er kehrte dem Sport den Rücken zu, als Nico ein Jahr alt war – und führte den Jungen später ins Renngeschäft ein. Zum Ende seiner Karriere zieht Nico Rosberg Parallelen zum Vater: "Ist das nicht lustig, auch meine Tochter ist jetzt eins", sagt er.

Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg verteidigt sich gegen Vorwürfe von Niki Lauda

Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg verteidigt sich gegen Vorwürfe von Niki Lauda

Wenige Tage nach dem Weltmeistertitel und seinem Rückzug aus der Formel 1 reagiert Nico Rosberg auf die Vorwürfe von Niki Lauda. Lauda, Ex-Weltmeister und Aufsichtsratschef des Mercedes-Teams, hatte Rosbergs Rücktritt öffentlich gerügt, dieser hätte das Team vorwarnen müssen. Rosberg sagt dazu in der Wochenzeitung DIE ZEIT: "Ich verstehe nicht, was Niki da geritten hat. Irgendwas muss er falsch verstanden haben." Als einen der ersten habe Rosberg den Teamchef von Mercedes über seinen Rücktritt informiert. "Er hat meine Entscheidung verstanden."

Rosberg sagt, er habe alles getan, um sein Team nicht zu enttäuschen und ihm Planungssicherheit zu geben. "Wenn es nur nach mir gegangen wäre, hätte ich mir lieber Zeit bis Weihnachten mit der Verkündung des Rücktritts gelassen, aber das hätte ich dem Team nicht antun können."

Queen Esther Marrow, Superstar des Gospels: „Ohne die Liebe zu Gott und den Menschen kann einem nichts gelingen“

Queen Esther Marrow, Superstar des Gospels: "Ohne die Liebe zu Gott und den Menschen kann einem nichts gelingen"

Queen Esther Marrow, die Ikone des Gospels, ist Sängerin aus tiefster Überzeugung: "Du kannst Gospel nur singen, wenn du daran glaubst", so die 75-Jährige, die zurzeit auf Abschiedstournee ist, in der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Ohne die Liebe zu Gott und den Menschen kann einem nichts gelingen. Bis ich das verstanden habe, bin ich einen langen Weg gegangen."

Und weiter: "Gospel bringt dir die frohe Botschaft des Herrn. Wenn du singst, hebt es dich in die Höhe, so hoch, so high hast du dich vorher noch nie gefühlt." Wenn sie als junge Sängerin Gospel sang, habe sie schon bei den einfachsten Texten "immer die große Botschaft" gespürt.

Jörg Pilawa über seine Kandidaten: Die Leute haben heute andere Sorgen

Jörg Pilawa über seine Kandidaten: Die Leute haben heute andere Sorgen

Fernsehmodertor Jörg Pilawa erlebt seine Kandidaten in den Quizsendungen heute anders als früher: "Gerade in den vergangenen Jahren fällt mir auf, dass die Leute sich Sachen von einem Gewinn gönnen, die vor 15, 20 Jahren einfach normal waren: Urlaub, ein neuer Herd", sagt Pilawa im Gespräch mit dem Hamburg-Teil der Wochenzeitung DIE ZEIT. Die Bewerber hätten sich nicht geändert: "Es sind die gleichen Leute wie früher, aber sie haben andere Sorgen."

Früher habe er seine Kandidaten immer gefragt, was sie mit dem Gewinn machen würden. "Noch vor 15 Jahren kamen dann Antworten wie: ‚Was Verrücktes, was ich mir sonst nie gönnen würde.’ Das Käfer-Cabrio der Jugenderinnerung, die teure Handtasche." Heute frage er nicht mehr danach. Immer häufiger habe er gehört, dass der Dispo ausgeglichen oder Rücklagen gebildet werden müssten. "Die Not ist heute eine andere", so Pilawa. "Es hat sich etwas in der Gesellschaft verändert, es ist heute einfach schwieriger."

Mehr als 2500 Quizsendungen hat Jörg Pilawa im deutschen Fernsehen moderiert.

Eros Ramazzotti: „Fußball bedeutet für mich bis heute Freiheit“

Eros Ramazzotti: "Fußball bedeutet für mich bis heute Freiheit"

Der italienische Sänger Eros Ramazzotti war schon als Kind ein leidenschaftlicher Fußballer, aber "leider hat mich meine Kurzsichtigkeit dabei stark beeinträchtigt", gesteht Ramazzotti im ZEITmagazin. "Vielleicht hätte ich trotzdem auf hohem Niveau als Stürmer spielen können, aber ich habe die Musik vorgezogen. Fußball bedeutet für mich bis heute Freiheit. Fußball ist eine Möglichkeit, den schlechten Dingen zu entfliehen, hin zu der schönsten Sache der Welt: Tore schießen." Manchmal träume er auch heute noch davon, "in der Champions League als Stürmer aufzulaufen und das entscheidende Tor zu schießen."

CSU-Dissident Peter Gauweiler: Merkel agiert „auf ihre Art“ populistisch

CSU-Dissident Peter Gauweiler: Merkel agiert "auf ihre Art" populistisch

Der ehemalige CSU-Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler hat in der Wochenzeitung DIE ZEIT den Populismus verteidigt. "Eine Meinung mundgerecht zu machen ist für sich nichts Schlechtes", sagt Gauweiler, der sich selbst als Populisten bezeichnet. "Das wissen übrigens auch Intellektuelle, Schriftsteller, Journalisten, wenn sie bei ihrem Publikum punkten wollen." Populismus werde zu oft als negativer Kampfbegriff benutzt, so Gauweiler, um sich als etwas Besseres abzugrenzen. Aber: "Nennen Sie mir irgendeinen Politiker, der nicht auch populistisch agiert!"

Das gilt auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel. "Auf ihre Art, in einer subtileren Weise" sei auch sie eine Populistin, so Gauweiler. "Ihre Entsagungsästhetik – immer bescheiden, immer zurückhaltend – ist auch eine Form der Abgrenzung." Der westlichen Politik generell wirft Gauweiler vor, fantasielos geworden zu sein. Sie rede "nur in Schleifen, widerspricht sich, wirkt unglaubwürdig."

Gauweiler war zuletzt Bundestagsabgeordneter und stellvertretender CSU-Parteivorsitzender. 2015 legte er Amt und Mandat wegen innerparteilicher Differenzen über die Euro-Rettungspolitik nieder.