„Zur Sache, Hamburg“ – Heimat bauen oder Wie viel Abriss braucht die Stadt?

Veranstaltungen | 25.11.2015 | Hamburg

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Was muss bleiben, was muss weichen? Wenn es um Bauen, um Architektur und Stadtplanung geht, prallen unterschiedliche Sicht- und Handlungsweisen aufeinander. Erhaltung oder Neubau sind im Einzelfall zu entscheiden, aber auch mit Blick auf das örtliche Gefüge, die unmittelbare Umgebung, das gewachsene bauliche Erscheinungsbild sowie die Rückwirkungen auf die betroffenen Nutzer.

Dabei geht es auch um die Frage: Wie viel gebaute Heimat brauchen wir? Welchen Stellenwert hat der Denkmalschutz in der Hansestadt? Wie entscheiden im Konflikt zwischen Bautradition und Veränderungsdruck? Eine aktuelle Umfrage ergab ein starkes Interesse der Bevölkerung in Ost und West an alter Bausubstanz, an Sakralbauten und überlieferten Kulturgütern. Welche Konsequenzen hat diese Begeisterung für das Alte für die anstehenden Entscheidungen und das baukulturelle Ansehen Hamburgs, das mit seinen Kontorhäusern und der Speicherstadt seit kurzem UNESCO-Welterbestätte ist?

Darüber diskutieren Professor Volkwin Marg (Architekten Gerkan, Marg und Partner), die Kulturwissenschaftlerin und Vizepräsidentin der HafenCity Universität Hamburg, Prof. Dr. Gesa Ziemer, und Christoph Twickel (ZEIT:Hamburg). Moderation: Patrik Schwarz, DIE ZEIT.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung.

Datum: Mittwoch, 25. November 2015
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, Hamburg
Der Eintritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter veranstaltungen@zeit.de

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