Pressemitteilung der
ZEIT Verlagsgruppe

11. April 2019

Katja Flint: Ich wollte nicht mehr nur darauf warten, ein interessantes Angebot zu bekommen

Die Schauspielerin Katja Flint hat auf der Kunstkonferenz UNLOCK Art by ZEITmagazin über ihre künstlerische Arbeit als Fotografin gesprochen. Nach ihrer Rolle als Marlene Dietrich habe sie gemerkt: „Ich wollte nicht mehr nur in der Position der Schauspielerin sein, die darauf wartet, ein interessantes Angebot zu bekommen.“ Sie sei nach dem Film „schnell in der Schublade der kühlen Blonden“ gewesen und habe nicht immer die gleiche Rolle spielen wollen. Aus diesem Grund habe sie mit verschiedenen Autoren andere Rollen für sich entwickelt. Heute würden in der Filmbranche aber immer mehr Serienformate produziert werden, die Schauspieler sehr lange binden, so Flint. „Es kam die Sehnsucht, etwas Kreatives zu machen, was ich unabhängiger machen kann“, sagte die Schauspielerin.

Für skeptische Reaktionen anderer darauf, dass sie als Schauspielerin jetzt fotografiere und bildende Künstlerin sein wolle, hätte sie „vollstes Verständnis“, aber die Freude, die sie an der Fotografie habe, sei „so gewaltig“, dass sie „keine Wahl habe“, betonte Flint.

Die Konferenz UNLOCK Art by ZEITmagazin wird in Kooperation mit dem Kunstmagazazin WELTKUNST und der ART COLOGNE durchgeführt. Sie bringt Entscheider der Kunstwelt, Kuratoren, Galeristen, Sammler, Kritiker und Künstler zusammen, um über dort heutige Relevanz von Verantwortung der Institutionen des Kunstbetriebs zu diskutieren.

Das vollständige Gespräch mit Katja Flint sehen Sie hier: https://www.zeit.de/video/2019-04/6025469632001/unlock-art-by-zeitmagazin-perspektivenwechsel